One Hundred and Rising
Persönlichkeit von One Hundred and Rising:
Geschichte von One Hundred and Rising:
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10.17.09
Charakteristikum von 10.17.09:
Charakteristik von 10.17.09:
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Blood On The Dance Floor – HIStory In The Mix
Kennzeichen von Blood On The Dance Floor – HIStory In The Mix:
Geschichte von Blood On The Dance Floor – HIStory In The Mix:
CLASSIC FROM THE KING OF POP Michael Jackson, alias King Of Pop, hat mit Blood On The Dancefloor ein Remix-Album am Start, auf dem acht Titeln des Megasellers History ein neues Gewand gegeben wurde. Darüber hinaus gibt es fünf neue Stücke, die es in sich haben. Gerade der Titeltrack, von Guy-/Blackstreetgründer Teddy Riley produziert, sticht hierbei heraus: Keyboards und Drums von Riley, mit dem Jackson bereits auf Dangerous zusammengearbeitet hat, bilden mit Jacksons ausdruckstarkem Gesang
Unverb. Preisempf.: EUR 10,83
Preis von Blood On The Dance Floor – HIStory In The Mix: EUR 3,29
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In Session (Deluxe Edt.)
Kennzeichen von In Session (Deluxe Edt.):
Abriß von In Session (Deluxe Edt.):
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19. Februar 2012 um 04:29 Uhr
Unbeschreiblich!,
Mit seinem 1995er Album 100° and rising hat Bluey seine Band
Incognito auf eine neue Stufe gehoben. Und das aus folgenden Gründen:
1.Einsatz eines üppig besetzten Streicherarrangements, das die
athmosphärische Wirkung des Albums unterstreicht.
2.Einzigartige, dynamische Aufnahmequalität.
3.Tolle Songideen, gutes Songwriting
Zur begnadeten Band und den Sangerinnen braucht man nicht viel
zu sagen.
Hier noch eine Liste der besten Songs des Albums:
1.Jacobs Ladder: (Instrumentalsong,tolle Athmosphäre,virtuose
Streicher.)
2.Where did we go wrong: (Balladesker Classic-Soul Mix)
3.One Hundred And Rising:(Einer der wenigen Jazzigen Songs des
Albums)
Good Love: (Großartiger Soul-Funk,einn wenig Poppig)
Hier noch einige Daten zum Album:
Songmaterial:*****
Tonqualität/Instrumentierung:*****/*****
Musikalischer Nährwert/Songwriting:*****/****
Aufmachung/Produktion:***/*****
Fazit: 100° and Rising von Incognito ist ein dezentes Meisterwerk
mit den Schwerpunkten Soul/Funk/Classic. Die Musik verkörpert
einen Lebensstil der sehr auf Kultur und Athmosphäre setzt und
einen sehr ausgeglichen macht. Ich erinnere mich an die Zeiten
in denen ich diesen Lebensstil lebte und merke: Diese
Musik ist faszinierend. Auch zu empfehlen: Beneath The Surface
von Incognito.
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| Kommentar als Link19. Februar 2012 um 04:30 Uhr
Das Meisterstück,
Die defintiv bis jetzt beste Incognito- Cd. Eine der besten Jazz- Funk- Soul- Platten aller Zeiten. Sämtlich große Songs, großartige Arrangements ( Simon Hales erste Meisterleistung als Streicherarrangeur, später auch bei Jamiroquai u.a. engagiert), unglaublich rund, atmosphärisch und dramaturgisch durchdacht bis zum fulminanten Schlußstück “Jacobs Ladder”…
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| Kommentar als Link19. Februar 2012 um 05:01 Uhr
Läßt mich nicht los,
Nachdem ich seit Jahren die beiden “Werke” – Positivity & Jazz Funk hörte, habe ich nun die Lücke geschlossen und mir diese Einspielung von 1995 zugelegt.
Urteil: Einfach eine irre Scheibe. Ich kann Sie einfach nicht weglegen – weil Sie Suchtpotential hat.Ein absolutes muß für Icognito Fans.
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| Kommentar als Link19. Februar 2012 um 05:11 Uhr
Unglaublich intensiv!,
Man versuche einfach, es sich vorzustellen: eine Band spielt ihr letztes Konzert, der Club Lido ist mit über 2000 Leuten gefüllt, als Anheizer” haben Bane, Cruel Hand und In My Eyes gespielt, die Masse wartet nur noch auf diesen einen Auftritt. Die Bühne ist nur unwesentlich höher als der Publikumsbereich, man steht sich eigentlich eher von Angesicht zu Angesicht gegenüber. Dann startet die Band mit einem langsamen Intro, jeder einzelne Zuschauer scheint zu versuchen, auf die Bühne zu gelangen. Als dann die ersten Wortfetzen vom Opener Hard bark on the family tree” erschallen, explodiert der Laden…
…natürlich nur metaphorisch! Wer einmal eine Hardcore-Show erlebt hat, in der Band und Publikum zu einer Einheit zusammenwachsen, der weiß, wie sich das anfühlt, was für eine Faszination das auslösen kann, wie elektrisierend so ein Moment sein kann. HAVE HEART aus Boston werden sich definitiv ein Leben lang an ihre Abschluss-Show erinnern können! Vom ersten Augenblick an ist das Publikum begeistert, euphorisch, fast schon frenetisch. Permanent befinden sich mindestens 2-3 Stagediver und Crowdsurfer in den ersten Reihen, der gesamte Saal brüllt jede einzelne Silbe der Texte mit, alles versucht, so dicht wie nur irgend möglich an das Geschehen zu gelangen, sodass die anwesende Polizei nach dem ersten Song und einem kurzen, klärenden Gespräch mit Frontmann Patrick Flynn den Rückzug antritt. Man sei nicht hergekommen, um sich gegenseitig umzubringen, auch wenn das für Aussenstehende vielleicht anfänglich den Eindruck erwecken mag”, erklärt dieser. Vielmehr ist man hier, um gemeinsam eine gute Zeit zu haben und einen ganz besonderen Moment zu teilen.” Nichtsdestotrotz weist er ab diesem Zeitpunkt mehrfach darauf hin, dass alle gegenseitig auf sich aufpassen sollen und sich gegenseitig respektieren sollen! Nicht ganz zu unrecht, wenn man sich anschaut, was da so abgeht.
Über 56 Minuten, 21 Songs lang, wird dieser Zauber aufrechterhalten. Scheinbar kennt weder Band noch Publikum Erschöpfung, hier wird bis zur letzten Sekunde gemeinsam gefeiert, getanzt, gelebt und sich gegenseitig Emotionen entgegengebracht. Genau das ist es, was diese Live-Aufnahme (optimaler Weise als DVD, notfalls auch nur als Audio-CD oder Vinyl) ausmacht: das Benefizkonzert für ein Frauenhaus am 17. Oktober 2009 dürfte der emotionalste Moment der Band gewesen sein, und wer sich diese DVD anschaut, wird sich wünschen, dabei gewesen zu sein. Es ist sicherlich keine perfekte Bildqualität, die die sechs Kameras da einfangen, und der Ton ist mit Sicherheit auch nicht als mustergültige Lösung einer Liveaufnahme zu betrachten. Aber das wirkt alles nebensächlich, wenn man sich anschaut, was die Band in den Menschen auslöst, vor denen sie ihr Innerstes offenbaren.
Wer traditionellen Hardcore der Marke Bane, Verse oder HAVE HEART mag, für den ist diese DVD eine Pflichtanschaffung! Einfach nur grandios, ich beneide jeden einzelnen, der hier live dabei gewesen ist (auch wenn ich nicht unbedingt in der ersten Reihe gestanden haben wollen würde)…
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| Kommentar als Link19. Februar 2012 um 06:03 Uhr
Have Heart!,
Booooooooooooom!
Was soll ich sagen, Have Heart waren einfach eine wahnsinnig gute Band und haben mit diesem Konzert einen würdigen Abschied genommen!
10.17.09 ist ein Pflichtkauf!!!!
stay xxx
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| Kommentar als Link19. Februar 2012 um 06:39 Uhr
BOTDF,
Dieses Album zu bewerten gestaltet sich als äußerst schwierig aus zweierlei Gründen:
1. Die Songs 1-5 sind brilliant und zählen zum Besten überhaupt, was Jackson je gemacht hat
2. Der Rest ist, grob gesagt, Müll
Nun ist das noch nicht alles…ein Michael Jackson würde es nie zulassen, sowas auf den Markt zu bringen, es sei denn, man redet es ihm ein. Und das ist leider der springende Punkt, wie so oft in seinem Leben hat Michael auf andere wieder mal mehr gehört als auf sich selbst. So wie es schon bei History der Fall war (“Mike, wollen wir nicht doch ein Greatest Hits Album daraus machen?”), war Sony auch diesmal der Meinung, es müsse sich an der Arbeit am Album beteiligen.
Und so riet man Michael (der Remixe abgrundtief hasst, weil auf diese Weise der ursprüngliche Charakter eines Songs verändert wird) dazu, doch ein paar davon auf das Album zu packen, es wäre gerade angesagt und würde den Kids bestimmt gefallen. Und Michael hat sich unglücklicherweise, wie so oft, letztendlich doch breitschlagen lassen und diesem Vorschlag zugestimmt. Und da er keine Ahnung von Remixen hat (irgendwo logisch, wenn er sie selbst weder mag noch hört), konnte er Schlecht schlechten Remix von Schlecht guten Remix auch nicht unterscheiden.
Nun könnte man natürlich das Album geteilt betrachten: 5 Songs, die von Michael stammen, und 8 Remixe, mit denen er nichts zu tun hat, was ja auch der Wahrheit entspricht. Dann wäre es letztendlich eine nur durchschnittliche Note. Da es jedoch in den meisten solcher Fälle immer daran gelegen hat, dass Michael bequatscht wurde und er, um es allen recht zu machen, solchen Plänen zugestimmt hat und Sony ja nun auch das nachfolgende Projekt “Invincible” erfolgreich zum Tode verurteilt hat aufgrund purer beabsichtigter Einstellung jeglicher Promotion, sehe ich nicht ein, warum ich Sony diesen Sieg gönnen sollte und seinetwegen ein Album schlecht bewerte, dass bombig hätte werden können. Mir reichen die ersten 5 Songs aus um zu erkennen, dass es nicht an MJ lag und dass dieser in punkto Songwriting nach wie vor zum Größten zählt, was wir je hatten. Oft liegt es nicht immer an den anderen, in diesem Fall aber tut es das.
Somit bewerte ich hierbei nur Michael’s alleinige Arbeit – die ersten fünf Songs – und die sind allesamt Spitzenklasse.
“Ghosts” und “Is It Scary” (meine momentanen Lieblingstracks) fanden auch in Jacksons 40-minütigem Video “Ghosts” Verwendung. MJ’s Stimme war nie klarer als in diesen beiden Stücken. “Morphine” möchte ich als Hardrock bezeichnen, eine wirklich untypische Richtung für Michael. Der Song besticht vor allem durch seinen Stimmungswechsel, der hervorragend umgesetzt wurde. “Blood On The Dancefloor” dürfte jedem bekannt sein, ein großartiges und tanzbares Stück, dass das gleichnamige Album einleitet. “Superfly Sister” besitzt einen 80er Touch, mag melodisch etwas hinter den anderen Stücken liegen, aber der Text ist, gerade für einen MJ, extrem krass geworden und nicht mehr jugendfrei.
Wegen der ersten fünf Stücke liebe ich dieses Album und nur wegen dieser fünf Tracks allein lohnt es sich, “BOTDF” im Schrank stehen zu haben.
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| Kommentar als Link19. Februar 2012 um 07:30 Uhr
Ein NEUES Album von Michael Jackson? Nein!,
Als “Blood On The Dance Floor – HIStory In The Mix” 1997 erschien, wurde es von Kritikern wie (potentiellen) Käufern mehrheitlich als ein Album behandelt, das den Michael Jackson des Jahres 1997 wiederspiegelt. Die außerdem in den Medien vorherrschende Meinung war folgende: Michael Jackson, ein in den 80ern mega-erfolgreicher Künstler, leidet an akutem Ideenmangel, weshalb er einfach ein paar recyclete Songs auf den Markt wirft und hofft, daß sie ihm noch ein paar Millionen bescheren.
Das ist jedoch falsch. Die ersten fünf Lieder auf dem Album – im Gegensatz zu den weiteren acht Titeln keine Remixversionen von Songs seines 95er Albums “HIStory” – sind keineswegs neue Kompositionen, mit denen sich Jackson auf der Höhe der Zeit zeigt oder zeigen will. Es handelt sich dabei nämlich um Titel, die Jackson teilweise schon mehrere Jahre vor Erscheinen von “Blood …” geschrieben und aufgenommen hatte. Der Song “Blood On The Dance Floor” sollte beispielsweise ursprünglich schon 1991 auf dem Album “Dangerous” erscheinen. Man kann also nicht mit Recht behaupten, diese Lieder würden “den Michael Jackson des Jahres 1997″ zum Ausdruck bringen.
Dieses Remixalbum ist außerdem ein Werk, das der künstlerischen Philosophie Jacksons total widerspricht. Normalerweise arbeitet er bis zur Perfektion an seinen Alben, bis er dem Ergebnis (fast) zufrieden sein kann. Das Album “Blood …” entspricht natürlich überhaupt nicht dieser Arbeitsweise. Jackson hatte eigentlich vor, seine bisher unveröffentlichten Songs als Maxi-CD, als eine Art Mini-Album, zu veröffentlichen. Die Entscheidung, das ganze mit einigen Remixtiteln zu einem “richtigen” Album aufzublasen, um bessere Verkaufsergebnisse zu erzielen, traf die Platternfirma. Jackson dürfte von dieser Idee gar nicht begeistert gewesen sein.
Musikalisch gesehen ist das Album “Blood …” natürlich kein Meisterwerk. Egal, wie gut ein Remix auch sein mag, die Qualität des Originals wird er niemals haben. Die ersten fünf Songs brauchen sich aber vor Jacksons früheren Werken nicht zu verstecken. “Blood On The Dance Floor” ist ein Song, der sofort ins Ohr geht – ein richtiger “Ohrwurm”. “Morphine” ist ein beeindruckendes Stück über die Höhen und Tiefen im Leben eines Drogen- bzw. Schmerzmittelsüchtigen. Die Strophen sind stets laut, abgehackt und schmerzerfüllt herausgeschrien und schildern die Qualen, die betroffene Personen durchleiden. In der Mitte des Stückes gibt es jedoch eine ruhige, wie von selbst dahin fließende Passage, die die Glücksgefühle und das Wegdriften des Geistes des Süchtigen beschreibt. Auch der Song “Ghosts” ist hervorragend gelungen: Das Stück besitzt eine eingängige Melodie und ist mit zahlreichen Soundeffekten gespickt.
Trotz der teilweise langweiligen Remixtitel ist “Blood On The Dance Floor – HIStory In The Mix” ein empfehlenswertes Album. Auf jeden Fall sollte man aber die “HIStory”-Originalsongs kennen, bevor man sich deren Remixes “antut”.
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| Kommentar als Link19. Februar 2012 um 08:02 Uhr
Ein wahres Juwel,
Lange schon kursierten im Web Ausschnitte dieser Session, z.B.: bei Youtube in beklagenswerter Bild- und Tonqualität, so dass zu ahnen war, es befinde sich ein noch nicht geborgener Schatz in einem Archiv eines TV-Studios… und richtig, nach nur 27 Jahren wurde dann doch noch die Fernsehaufzeichnung der Bluessession mit einem damals 60jährigem Albert King und einem erst 29jährigen Stevie Ray Vaughan veröffentlicht, zusammen mit der schon lange im Handel befindlichen Audio-Auskopplung gleichen Namens.
Für wen könnte diese Deluxe-Session interessant sein?
Stevie Fans? Albert Fans? Bluesenthusiasten? Besitzer der Audio-CD?
Vorab: Natürlich für jede der genannten Gruppen. Im folgenden versuche ich zu klären, warum.
Stevie Fans erleben hier einen Stevie Ray Vaughan, der seinem Vorbild Tribut zollt und mit größtmöglicher musikalischer Empathie Alberts Gitarrenläufe wiederspiegelt und eigenständig ausbaut, ohne jemals zu viele Töne zu spielen. Ohne Übertreibung kann man sagen, sein Gitarrenspiel drückt Respekt, Bewunderung, sogar Zuneigung aus, ohne jede Servilität und bleibt immer wunderbar entspannt. Auch stimmlich ist er gut in Form, was er bei seinem “Pride and Joy” und “Texas Flood” zeigt. Ansonsten enthält dieses Set eher Bluesstandards oder Titel, die Markenzeichen von Albert King sind.
Für Albert Fans ist diese DVD sowieso ein Pflichtkauf, da es schlicht viel zu wenig von Albert King zu sehen gibt und diese anderen Veröffentlichungen eher als belanglos bis verunglückt zu bezeichnen sind (speziell: Albert King live in Sweden), aber das Internet verheißt noch weitere potentiell interessante Veröffentlichungen in den nächsten Dekaden. Bei der vorliegenden Aufnahme jedoch handelt es sich schlicht um die bisher schönste Aufnahme, die auf DVD zu haben ist. Stimmlich ist Albert King in gewohnter Hochform. Wie immer klingt seine Stimme samtig und souverän, er singt sich mühelos durch die Bluesstandards. Sein Gitarrenspiel, was er ebenfalls auf gewohnt hohem Niveau präsentiert, erreicht aber im Verlauf dieser Session einen Höhepunkt. Er tritt in echten musikalischen Dialog mit seinem ebenfalls hochkarätingen Sessionpartner, was insofern eine Besonderheit ist, da Albert als eher knurriger Einzelkämpfer bekannt war. Hier aber taut er aufgrund, der ihm entgegenschlagenden Bewunderung und Sympathie von Stevie relativ schnell auf uns es ist ein Vergnügen, Zeuge zu sein, wie beide sich ihre Lieblingsgitarrenphrasen zuwerfen und hochinspiriert aufgreifen. So ist diese Session sehr Gitarrensolohaltig ausgefallen, was bei der gebotenen Qualität definitiv kein Kritikpunkt ist.
Für Bluesenthusiasten ist diese Aufnahme ebenfalls ein Pflichtkauf, da hier zwei unverzichtbare Gitarrenmeister, begleitet von einer kleinen und feinfühlig agierenden Rhytmusgruppe, zusammen beinahe mehr als ihre individuelle Bestleistung liefern.
Auch Besitzer der Audio-CD kommen keinesfalls um diese Anschaffung herum: es gibt auf beiden Datenträgern Titel, die auf dem jeweils anderen fehlen, Bild und Tonqualität sind ebenfalls für eine Fernsehproduktion hochwertig, wenngleich der Ton nur in Stereo daherkommt. Für mich ist es aber ein besonder Genuss den Umgang beider Musiker miteinander zu erleben. Auf der einen Seite Stevies geradlinige Sympahie und Bewunderung für Albert und auf der anderen Seite die angesichts dieser uneingeschränkten Sympathie schwindenden Altherrenknurrigkeit, die aber dennoch in den kurzen Gesprächen mitunter aufblitzt.
Die unaufdringliche Kameraarbeit unterstützt die intime Atmosphäre des Konzerts, auch hier wurde alles richtig gemacht.
Ich habe mich selten so über eine Blues-DVD gefreut, wie über diese, die zum jetzigen Zeitpunkt zum dritten Mal bei mir läuft, hätte mir aber im Booklet gerne noch Informationen über Titellängen und Tonformate der DVD gwünscht.
Fazit: Jeder, der Musik gerne sieht und zumindest ein Öhrchen für den Blues hat, sollte sich diese endlich erschienene DVD/CD-Kombination ins passende Laufwerk schieben. Für mich ein echter Jahrzehntkauf.
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| Kommentar als Link19. Februar 2012 um 08:08 Uhr
Das ist Musikgeschichte!,
Ich beschäftige mich schon sehr lange mit Musik verschiedener Genre, nicht zuletzt als Hobby-DJ. Dabei hat der Blues bei mir persönlich einen besonderen Stellenwert.
Stevie ist für mich einfach der grösste Gitarrist, ohne alle anderen Genies (Buddy Guy, B.B. King, Rory Gallagher, Johnny Winter, Alvin Lee, David Gilmour, Eric Clapton…u.v.m.) schmälern zu wollen. Die Liste der aktuellen Gitarristen und Newcomer ist sicher genauso lang und interessant!
Diese Aufnahme ist bei jedem Sachverständigen (ich schreibe bewusst nicht Fan) an Wert nicht zu bemessen! Absolut seltene Aufnahme von einem Zusammentreffen zweier Genies, bei denen die Chemie einfach stimmt und Stevie seinem “Daddy” (so nannte er Albert King) einiges abverlangt.
Bitte nicht falsch verstehen, Albert King ist ein Profi und seine Einsätze gehen genauso ins Blut wie die von Stevie, aber bei Stevie kommt immer noch “Gänsehaut” dazu! Es ist zu spühren wie sich beide Musiker respektieren und mein Eindruck ist, dass Albert King von Stevie zu immer “Höherem” (getrieben?) mitgezogen wird.
Diese DVD ist für mich das beste an Blues, was mir je zu Gesicht und zu Ohren kam!
Ich kann diese Ausgabe, die ja noch eine geniale CD beinhaltet jedem empfehlen der Blues mag oder nur einen beider Interpreten!
Das ist einfach ein Pflichtkauf!!!
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| Kommentar als Link19. Februar 2012 um 08:10 Uhr
Grandionse Session,
Grandiose Session von 1983
Sie macht einem wieder einmal klar, welch einein unersetzlichen Verlust der frühe Tod von Stevie 1990 beim Helikopterabsturz für die Musikwelt bedeutet.
Ich denke, keiner ist im Können so nah bei Jimi Hendrix gewesen wie Stevie. Was hätte er noch alles für Musik & Sessions abliefern können.
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